KURZ­FILM­FES­TI­VAL Nº 11 — 2017

Eine Aus­wahl aus den Fil­men des Deut­schen Wettbewerbs.

UGLY

Niki­ta Diakur

Deutsch­land 2017, 12’, Ani­ma­ti­ons­film, ohne Dia­lo­ge, NRW-Premiere

Musik: Enri­ca Sci­an­dro­ne, Céd­ric Dekow­ski, Felix Reifenberg
Ton: Nico­las Mar­ti­g­ne, David Kamp, Bernd Thurig

Ein häss­li­cher Kater, ver­lo­ren in einer frag­men­tier­ten und kaput­ten Welt, fin­det sei­nen See­len­freund in Gestalt eines mys­ti­schen India­ner­häupt­lings. Inspi­riert von der Inter­net­ge­schich­te „Ugly the Cat“. 

New Aes­the­tic wid­met sich neu­en Ent­wick­lun­gen des Fil­me­ma­chens. Das Pro­gramm zeigt Fil­me, die unser Leben in der digi­ta­len Welt for­mal oder inhalt­lich reflektieren.

AGAIN AND AGAIN AND AGAIN 

Rachel Maclean

UK 2016, 0’30’’, Expe­ri­men­tal­film, Eng­lisch, ohne UT, NRW-Premiere

Bild­ge­stal­tung: David Liddell
Mon­ta­ge: Rachel Maclean, Colin Maclean
Ton: Juli­an Corrie
Musik: Finn Anderson

»Again and Again and Again«, ein Aus­zug aus »It’s What’s Insi­de That Counts 2016«, par­odiert Social Media, Wer­bung, Kin­der­fern­se­hen und Mär­chen – häu­fig Gegen­stän­de in Macleans Arbei­ten. Der Film setzt Metho­den ein, mit denen Kon­zer­ne Wohl­be­fin­den, Jugend und Glück ver­kau­fen, indem sie uns mit Bil­dern bom­bar­die­ren und unse­re Ängs­te aus­beu­ten. Die­ser Film kri­ti­siert Kon­sum in jeg­li­cher Form, beson­ders aber unse­re Abhän­gig­keit von Technologie. 

DOMI­NANT POLICY

Laleh Mehr­an

USA 2013, 9’, Expe­ri­men­tal­film, ohne Dialoge

»Domi­nant Poli­cy« ver­wan­delt inter­na­tio­na­le Wäh­run­gen in ein betö­ren­des Kalei­do­skop zwi­schen Abs­trak­ti­on und erkenn­ba­ren Mus­tern. Das Design wan­delt sich über Jahr­zehn­te, wäh­rend Mon­ar­chien herr­schen, Regime stür­zen, Wer­te fluk­tu­ie­ren und Fäl­schun­gen zuneh­men. Um die Kon­trol­le über die phy­si­sche Wäh­rung zu behal­ten, schich­ten Regie­run­gen kom­ple­xe Mus­ter auf, weben Sicher­heits­fä­den und erschaf­fen Holo­gram­me. Dabei bewegt sich der Groß­teil der Wer­te in Licht­ge­schwin­dig­keit als Nul­len und Ein­sen durch die Welt. 

WADD­LE ON

Zach Jones & Ben Kitnick

USA 2017, 6’30’’, Spiel­film, Eng­lisch ohne UT

Bild­ge­stal­tung: Saxon Richardson
Musik: Mar­kus Ren­ne­mann & Omeed Norouzi

Der Welt­un­ter­gang ist nah für die Online-Com­mu­ni­ty des Pin­gu­in-Clubs, in des­sen letz­ten Tagen ein User die wah­re Ver­bin­dung sucht. 

EVER­YTHING [GAME] 

David OReil­ly

USA/Irland 2017, 11’, Gen­re, Spra­che mit UT, Premiere

Musik: Ben Lukas Boy­sen, Sebas­ti­an Plano
Ton: Edu­ar­do Ortiz Frau
Code: Dami­en DiFede

»Ever­ything« ist ein inter­ak­ti­ves Erleb­nis, bei dem du alles sein kannst, was du siehst, von Tie­ren zu Pla­ne­ten und Gala­xien und noch dar­über hin­aus. Rei­se zwi­schen inne­rem und äuße­rem Raum und ent­de­cke ein rie­si­ges, ver­bun­de­nes Uni­ver­sum der Din­ge, ohne erzwun­ge­ne Zie­le, ohne Auf­ga­ben und Punk­te­stand. »Ever­ything« ist eine fort­wäh­ren­de AI-gestütz­te Simu­la­ti­on der Sys­te­me der Natur, aus der Sicht von allem, das es gibt im Universum.
Ler­ne zu ver­än­dern, was du bist, um Wel­ten in Wel­ten in Wel­ten zu erschaf­fen, oder lass jeder­zeit los, und »Ever­ything« über­nimmt und pro­du­ziert eine end­lo­se Doku­men­ta­ti­on der Welt, in der du lebst. »Ever­ything« wird dir eine neue Sicht auf das Leben ermöglichen.

EVERY NYT FRONT PAGE SIN­CE 1852

Josh Begley

USA 2017, 1’, Expe­ri­men­tal­film, ohne Dialoge

Jede Titel­sei­te der New York Times seit 1852. 

GREEN SCREEN GRINGO

Dou­we Dijkstra

Niederlande/Brasilien 2016, 16’, Doku­men­tar­film, Portugiesisch/Englisch mit eng­li­schen UT

Ton: Rob Peters

Hin­ter einem ›Green­screen‹ fin­det ein Aus­län­der den Weg ins bezau­bern­de und tur­bu­len­te Bra­si­li­en. Wo die Stra­ßen eine Büh­ne für Poli­tik, Kunst und Lie­be sind, kann ein Grin­go nur zuschau­en. Das Ergeb­nis ist ein Mix­tape-Por­trait des heu­ti­gen Bra­si­li­en, gese­hen durch die Augen eines Besuchers.

OUR NEW PRESIDENT

Maxim Pozdo­rov­kin

USA 2017, 12’30’’, Doku­men­tar­film, Rus­sisch mit eng­li­schen UT

Ein Found-Foo­ta­ge-Film, der den rus­si­schen Kult um Donald Trump dekon­stru­iert, indem er Fake-News und ande­re Metho­den desta­bi­li­sier­ter Wahr­neh­mung zusam­men­stellt. Staat­lich kon­trol­lier­tes Poli­tik­pro­gramm und die Glück­wün­sche durch­schnitt­li­cher Rus­sen zei­gen im Zusam­men­spiel, dass Trump in Russ­land ein sorg­fäl­tig zube­rei­te­tes Ideo­lo­gie­pro­jekt ist. 

BEST OF LUCK WITH THE WALL

Josh Begley

USA 2016, 6’30’’, Doku­men­tar­film, Englisch

Mon­ta­ge: Nels Bangerter
Musik: DJ Rupture
Pro­duk­ti­on: Lau­ra Poit­ras, AJ Schnack, Char­lot­te Cook

Eine Rei­se über die die US-mexi­ka­ni­sche Gren­ze, zusam­men­ge­fügt aus 200 000 Satellitenbildern.

SEAM­LESS TRANSITIONS

James Brid­le

Deutsch­land 2015, 5’30’’, Doku­men­tar­film, ohne Dia­lo­ge, NRW-Premiere

Pro­duk­ti­on: Ani­ma­ti­on by Pic­tu­re Plane

Seam­less Tran­si­ti­ons ist die Visua­li­sie­rung drei­er Räu­me der Ein­wan­de­rungs­prü­fung, Ver­wah­rung und Abschie­bung im Ver­ei­nig­ten König­reich. Die drei Orte sind unmög­lich zu foto­gra­fie­ren und wur­den anhand von inves­ti­ga­ti­ven Recher­chen, Augen­zeu­gen­be­rich­ten sowie archi­tek­to­ni­schen Model­lie­rungs­tech­ni­ken nachgebildet. 

WEL­CO­ME TO RELI­EF & MONITORING

Ron­nie Karfiol

Isra­el 2016, 3’, Doku­men­tar­film, Eng­lisch mit eng­li­schen UT, NRW-Premiere

Ton: Sheer Ziv

Inspi­riert durch gehei­me Face­book-Grup­pen syri­scher Flücht­lin­ge erschafft der Film eine unwi­der­steh­li­che und doch grau­en­haf­te Wer­be­bot­schaft. Die Stim­me aus dem Off gehört »Reli­ef & Moni­to­ring«, einer Grup­pe, die Men­schen auf der Flucht Hil­fe über das Inter­net anbie­tet. Der Film reflek­tiert, wie erzwun­ge­ne Ein­wan­de­rung im 21. Jahr­hun­dert funk­tio­niert: GPS, Memes, Schlep­per­wer­bung, Not­ruf-Posts und selbst­ge­mach­te Über­le­bens­werk­zeu­ge gehö­ren zum Gesamt­pa­ket. Was soll man auch machen in einer Zeit, die eher vom Inter­net regiert wird als von der Regierung?

Best of Fes­ti­vals — Preis­trä­ger­fil­me aus aller Welt

AND SO WE PUT GOLD­FI­SH IN THE POOL.

Mako­to Nagahisa

Japan 2016, 27’30’’, Spiel­film, Japa­nisch mit eng­li­schen UT

Bild­ge­stal­tung: Hiroa­ki Takeda
Mon­ta­ge: Maho Ina­mo­to & Yusuke Kaneko
Pro­duk­ti­on: Haru­ki Yokoya­ma, Take­shi Tanaka

An einem Som­mer­tag wer­den im Schwimm­be­cken einer Schu­le 400 Gold­fi­sche ent­deckt. Dies ist die Geschich­te der vier 15-jäh­ri­gen Mäd­chen, die dafür ver­ant­wort­lich sind. 

THE RAB­BIT HUNT

Patrick Bres­nan

USA 2017, 12’, Doku­men­tar­film, Eng­lisch mit eng­li­schen UT, NRW-Premiere

In Flo­ri­das Ever­gla­des ist die Kanin­chen­jagd schon lan­ge ein Initia­ti­ons­ri­tus für jun­ge Män­ner. »The Rab­bit Hunt« folgt dem sieb­zehn­jäh­ri­gen Chris und sei­ner Fami­lie, wie sie in den Fel­dern der größ­ten Zucker­rohr­plan­ta­gen der USA auf die Jagd gehen. Als Sport und zur Ange­be­rei, aber auch als Nah­rungs- und Ein­kom­mens­quel­le – bei der Kanin­chen­jagd ler­nen die Jungs das Jagen, Ver­ar­bei­ten, Ver­mark­ten und Ver­kau­fen des täg­li­chen Fangs.

MIN BÖR­DA (THE BURDEN)

Niki Lind­roth von Bahr

Schwe­den 2017, 14’, Ani­ma­ti­ons­film, Schwe­disch mit Eng­li­schen UT

Pro­duk­ti­on: Mala­de, Kal­le Wettre

Ein düs­te­res Musi­cal in einem Shop­ping-Cen­ter neben der Auto­bahn. Die Ange­stell­ten der ver­schie­de­nen Läden, als Tie­re gezeigt, stel­len sich der Lan­ge­wei­le und Exis­tenz­angst, indem sie fröh­li­che Musi­cal-Num­mern spie­len. Die Apo­ka­lyp­se ist ein ver­füh­re­ri­scher Befreier. 

WED­NES­DAY WITH GODDARD

Nico­las Ménard

UK 2016, 4’30’’, Ani­ma­ti­ons­film, Eng­lisch ohne UT

Musik: David Kamp

Ein Stre­ben nach spi­ri­tu­el­ler Erleuch­tung führt zu Roman­tik und Verzweiflung.

LUCIA, BEFO­RE AND AFTER

Anu Valia

USA 2016, 13’, Spiel­film, Eng­lisch mit eng­li­schen UT, Deutschland-Premiere

Bild­ge­stal­tung: Char­lot­te Hornsby
Mon­ta­ge: James Codoyannis
Musik: Jay Wadley
Ton: Patrick Burgess
Pro­duk­ti­on: Buf­fa­lo Pic­tu­re House

Nach 300 Kilo­me­tern Anrei­se war­tet eine jun­ge Frau die in Texas vor­ge­schrie­be­nen 24 Stun­den vor ihrer Abtreibung. 

Shorts On Wheels — eine Fahr­rad­tour der beson­de­ren Art, an aus­ge­wähl­ten Orten hal­ten wir an und machen wei­ße Wän­de zu Leinwänden.

CHA­NEL NR. 2

Chris­toph Blankenburg

Deutsch­land 2017, 3’, Expe­ri­men­tal­film, Deutsch

Es ist nicht klar, was oben und was unten ist. Die Erd­an­zie­hungs­kraft ist auf­ge­ho­ben. Allein der Moment ermög­licht eine Ori­en­tie­rung – kurz, wir blei­ben rat­los zurück. Kali­brie­rung euryth­mi­scher Gedan­ken. Gebro­che­ne Syn­tax. Über­ge­ord­ne­te Raum­er­fas­sung. Gefühl auf Beton.

SUM­MER’S PUKE IS WIN­TER’S DELIGHT

Sawa­ko Kabuki

Japan 2016, 3’, Ani­ma­ti­ons­film, Japa­nisch mit eng­li­schen Untertiteln

Musik: Seinosuke Saeki
Ton: Seinosuke Saeki
Pro­duk­ti­on: Tama Art University

Schmerz­haf­te Ereig­nis­se wer­den mit der Zeit zu Erin­ne­run­gen. Immer noch. Wir kot­zen und essen wei­ter. Das Leben ist Öko.

E.W.A

Gigi Ben Artzi

Ukrai­ne 2016, 7’30″, Spiel­film, rus­sisch mit eng­li­schen UT, NRW-Premiere

Mon­ta­ge: Indi Hait
Musik: Yona­tan Gat
Ton: Rotem Dror
Pro­duk­ti­on: Roy Ben Art­zi, Pavel Buryak

EWA is a teena­ge girl who is suf­fe­ring from a con­di­ti­on of a con­stant nose bleed while explo­ring dif­fe­rent aspects of her life and the peop­le around her. 

Köl­ner Fens­ter - die­ser Wett­be­werb gibt einen Über­blick über das aktu­el­le Schaf­fen in Köln ansäs­si­ger Fil­me­ma­che­rIn­nen und in Köln pro­du­zier­ter Filme.

MAR­VE­LOUS CITY

Dmi­try Zak­ha­rov & Jake Har­ri­son Meyer

Deutsch­land 2017, 3’30’’, Musik­vi­deo, Eng­lisch ohne UT

Musik: Woman
Ton: Woman

»Mar­ve­lous City« stellt ver­schie­de­ne For­men von Rea­li­tät aus, die durch unse­re Gesell­schaft beein­flusst sind. Arbei­ten wir wirk­lich an der Umset­zung unse­rer schwär­me­ri­schen Ideen und Erwar­tun­gen, oder lau­fen wir Gefahr, uns in ihnen zu ver­lie­ren, ohne je unse­re Bedürf­nis­se zu erfül­len? In die­sem Video erkun­den wir die tie­fe­re Ver­bin­dung von Zeit­punk­ten quer durch unse­ren Ver­stand, den phy­si­schen Raum und die digi­ta­le Welt, anhand von 3D-Scans der Band WOMAN und VHS-Auf­nah­men unse­rer Stadt. 

Spot­light — Michel Klöfkorn

AMPEL­SIT­ZEN

Michel Klöf­korn

Deutsch­land 2007, 1‘, Wer­be­clip, Englisch 

Ampel­sit­zen, eine öffent­li­che Akti­on als Reak­ti­on auf die Auto­kul­tur, die nicht nur unser Leben beschleu­nigt, son­dern auch den urba­nen Raum gestal­tet. Iro­ni­scher Kom­men­tar zur Ver­schmel­zung von Pro­test- und Eventkultur. 

ICH FAH­RE MIT MEI­NEM FAHR­RAD IN EINER HAL­BEN STUN­DE AN DEN RAND DER ATMOSPHÄRE

Michel Klöf­korn

Deutsch­land 2010, 10‘, Ani­ma­ti­ons­film, Deutsch/Englisch

Ich ver­su­che, die Gesell­schaft zu ver­ste­hen. Ich ver­su­che, die Öko­no­mie zu ver­ste­hen. Ich ver­su­che, die Nati­on, den Mili­ta­ris­mus, die Geschich­te zu ver­ste­hen. Ich fah­re mit dem Fahr­rad in einer hal­ben Stun­de an den Rand der Atmo­sphä­re – es sind nur 14 Kilometer. 

XX-XX-XX-GEWO­BE­NES-PAPIER

Michel Klöf­korn

Deutsch­land 2014, 6‘, Ani­ma­ti­ons­film, ohne Dialoge 

In dem 6‑minütigen Film wer­den acht City­light­pos­ter mit dem Akten­ver­nich­ter geschred­dert, Glei­ches mit Glei­chem ver­wo­ben, ein digi­ta­ler Bild­tep­pich geschaf­fen. Der Film bewegt sich visu­ell in die mecha­ni­sche Tie­fe des Web­vor­gangs, er per­fo­riert, zer­pi­xelt, de- und kon­stru­iert das Dar­ge­stell­te zu Inter­fe­ren­zen. Ein Papier-Bild­tep­pich von 1,60 m x 2,20 m entsteht. 

ZEIT­RAF­FER

Michel Klöf­korn

Deutsch­land 2012, 4’, Expe­ri­men­tal­film, ohne Dialoge

foto­gra­fiert aus dem hotel fin­len in butte/montana
auf den richest hill on earth
wim wen­ders hat hier don’t come kno­cking gedreht
und bei der pre­mie­re ging der pro­jek­tor nicht
robert frank hat hier geschlafen
ein tag folgt einem nachtbild 

/… FLÜS­SI­GES PAPIER

Michel Klöf­korn

Deutsch­land 2010, 4‘, Ani­ma­ti­ons­film, ohne Dialoge

Im Zeit­raf­fer wer­den aus Papier von Büchern, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten aus­ge­schnit­te­ne Kör­per, Figu­ren und Struk­tu­ren ani­miert und räum­lich erfahr­bar. Mit dem Cut­ter schnei­de ich beweg­te geografische/geologische Höhen­li­ni­en in Foto- und Kunst­bü­cher. Jede Bewe­gung der her­aus­ge­schnit­te­nen Mas­ken weist gleich­zei­tig in die Zukunft und in die Ver­gan­gen­heit, wäh­rend sich die foto­gra­fi­sche Gegen­wart ver­flüs­sigt. Ich fol­ge mit dem Cut­ter dem Schat­ten mei­ner Hand. 

Kur­zes für Kur­ze — unser Kin­der­pro­gramm für klei­ne Besucher

PINK CUTS PINK

Alma W. Bär

Deutsch­land 2016, 2’, Ani­ma­ti­ons­film, Eng­lisch ohne UT, NRW-Premiere 

Ein Mäd­chen hängt fest in einem Loop bedrü­cken­der Glatt­ge­kämmt­heit, bis ihre ange­stau­te Wut sie aus der Pas­si­vi­tät aus­bre­chen lässt. Doch wohin? Zei­chen­trick trifft auf Knetani­ma­ti­on trifft auf Film. 

SPRING JAM

 

Ned Wen­lock

Neu­see­land 2016, 5’30’’, Ani­ma­ti­ons­film, ohne Dia­lo­ge, NRW-Premiere

Buch: Ned Wen­lock and Chris Brandon
Musik: Ben Sinclair
Ton: Tim Prebble
Pro­duk­ti­on: Geor­gia­na Plaister

Ein jun­ger Hirsch – ohne beein­dru­cken­des Geweih – weiß genau, dass er herr­li­che Musik erfin­den muss, wenn er in der Paa­rungs­zeit eine Chan­ce haben will. 

MÜCKEN NER­VEN LEUTE

Jes­si­ca Dür­wald & Anna Belin­da Nico­las y Casanova

Deutsch­land 2016, 3’, Musik­vi­deo, Deutsch, NRW-Premiere

Buch: Nico­la Rost, Jes­si­ca Dür­wald, Anna Belin­da Nico­las y Casanova
Bild­ge­stal­tung: Sebas­ti­an Klatt
Musik: Nico­la Rost
Ton: Jan Siebert

Jeder kennt es: eine klei­ne Stech­mü­cke im Schlaf­zim­mer reicht aus, um einen müden Men­schen wie­der auf Hoch­tou­ren zu brin­gen. Die gegen­sei­ti­ge Jagd der zwei unglei­chen Prot­ago­nis­ten in »Mücken ner­ven Leu­te« läuft in kür­zes­ter Zeit aus dem Ruder und wird zu einer furio­sen Schlacht im trau­ten Heim.