KURZ­FILM­FES­TI­VAL Nº 7 — 2013

New Aes­the­tic: Shorts

“For a while now, I’ve been collec­ting images and things that seem to approach a New Aes­the­tic of the future […]. Con­si­der this a mood­board for unknown products.”

James Brid­le, The New Aes­the­tic Tumbler

WHAT THE HELL

Mat­t­hijs Vlot
Nie­der­lan­de 2013, 0′56″, Experimental

Ein Found-Foo­ta­ge Gedicht.

OTHER PLA­CES: COLUMBIA

Andrew Kel­ly
Groß­bri­tan­ni­en 2013, 3′39″, Experimental

Die Video­se­rie Other Pla­ces zeigt die Schön­heit von Video­spiel­wel­ten los­ge­löst vom Spielgeschehen.

Ball

Dani­el Mercandante
USA 2012, 1′18″, Experimental

Der Kreis ist eine all­ge­gen­wär­ti­ge Form. Eine Google-Bildersuche.

DAVID (41) & KAR­LA (38)

Anil Kun­nel
Deutsch­land, 2009, 22′20″, Fiktion

Mona­te nach­dem Kar­la spur­los ver­schwun­den ist und nur eine kur­ze Nach­richt hin­ter­ließ, hackt ihr Ehe­mann David den Sky­pe-Account sei­ner Frau.

Z

Alan War­bur­ton
Groß­bri­tan­ni­en, 2012, 3′, Experimental

Das Z‑Buffering ist ein Ver­fah­ren der Com­pu­ter­gra­fik, wel­ches Objek­te auf Basis ihrer Ent­fer­nung zum Betrach­ter inter­pre­tiert — ein geis­ter­haf­tes Schwarz­weiß­bild men­schen­ver­las­se­ner Orte, nicht für das mensch­li­che Auge gedacht.

I AM ALO­NE AND MY HEAD IS ON FIRE

David O’Reil­ly
USA/Kanada 2013, 0′58″, Animation

Ein Mann ist ein­sam und sein Kopf brennt — per App animiert.

 

HONEY­COMB

David Krep­ski
Polen 2012, 3′07″, Musikvideo

Sex, Gewalt, Kat­zen, Laser — eine Hom­mage an die ani­mier­ten Bil­der der GIF-Kultur.

SIGHT

Eran May-raz & Dani­el Lazo
Isra­el 2012, 5′50″, Fiktion

Ein futu­ris­ti­scher Thril­ler über die Mög­lich­kei­ten und Gefah­ren von Aug­men­ted Reality.

HERE BE DRAGONS

Wil­liam Gowland
Groß­bri­tan­ni­en 2012, 5′19″, Experimental

Die Stö­rung des GPS Netz­wer­kes offen­bart eine alter­na­ti­ve vir­tu­el­le Topo­gra­phie. Neben der phy­si­schen Land­schaft und Infra­struk­tur, exis­tie­ren jene digi­ta­le Wel­ten, denen wir unse­rer Ver­trau­en schen­ken, die aber genau­so unbe­kannt und fehl­bar sind.

Fil­me aus dem deut­schen Wettbewerb

SCHWARZ­HERZ

Tamer Jan­da­li
Deutsch­land 2012, 29′, Fiktion

Schorn­stein­fe­gers Mar­vin weiß nicht, wo er so wirk­lich hin­ge­hört. Ver­spot­tet vom Vater und ver­sto­ßen von der Gelieb­ten lebt er in sei­ner eige­nen dunk­len Welt, in der sich Traum und Wirk­lich­keit zu ver­mi­schen schei­nen. Viel­leicht ist er aber auch nur stän­dig zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort? Am wohls­ten fühlt Mar­vin sich auf den Dächern der Stadt und nicht in sei­nem eige­nen, son­dern im Leben frem­der Menschen..

WIND

Robert Löbel
Deutsch­land 2012, 03′49″, Animation

Wind zeigt den All­tag eines Vol­kes, das in einem sehr win­di­gen Gebiet lebt. Die Bewoh­ner haben jedoch gelernt mit den schwie­ri­gen Lebens­be­din­gun­gen umzu­ge­hen, doch plötz­lich hört der Wind auf mys­te­riö­se Wei­se auf.

DAS GESCHENK

Marie­jo­se­phin Schneider
Deutsch­land 2013, 12′, Fiktion

Der klei­ne Tho­mas lebt in der Welt der India­ner, denn India­ner ken­nen kei­nen Schmerz. Doch ein Streit der Eltern infil­triert die Traum­welt des Jun­gen. Ein Film über den Kreis­lauf von Gewalt in der Fami­lie, wel­chem ein Kind durch die bedin­gungs­lo­se Bin­dung an sei­ne Eltern aus­ge­lie­fert ist.

FATHER

Ivan Bogd­a­nov, Moritz May­er­ho­fer, Aspar­uh Petrov, Vel­j­ko Popo­vic, Rosi­ta Rale­va & Dim Yagodin
Deutschland/Bulgarien/Kroatien, 16′30″, Ani­mier­te Dokumentation

Wann habt ihr zuletzt mit eurem Vater gespro­chen? Wer­det ihr jemals mit ihm über die Din­ge spre­chen, die euch ver­letzt haben? In Father wird das rea­le Leben auf den Kopf gestellt, um einen unmög­li­chen Dia­log zu ermög­li­chen – den Dia­log zwi­schen Kind und Vater, den es eigent­lich so nie­mals gibt.

GRACE­LAND

Chris­ti­an Hödl
Deutsch­land 2013, 11′, Dokumentation

Ange­li­ka hat sich in ihrer klei­nen Woh­nung ein Leben rund um die Rock ’n’ Roll-Legen­de Elvis Pres­ley auf­ge­baut. Sie lebt zurück­ge­zo­gen von der Welt, die ihr manch­mal laut und schlecht erscheint.

Köl­ner Fens­ter — Fil­me aus Köln

ZU DIR

Syl­via Borges
Köln 2012, 28′46″, Fiktion

Freya trifft Max auf der Tanz­flä­che eines Clubs. Sie ver­ste­hen sich ohne Wor­te. Tanz ist die ein­zi­ge Spra­che, die sie brau­chen. Als im Club das Licht ange­schal­tet wird und die Musik aus­geht, füh­len sie sich in die kal­te Rea­li­tät zurück­ge­wor­fen. Drau­ßen fragt er sie: “Zu mir oder zu dir?” Doch sie bie­tet ihm ein grö­ße­res Aben­teu­er als einen nor­ma­len One-Night-Stand. Um sich näher zu kom­men, gehen sie getrenn­te Wege.

ARA­RAT

Engin Kun­dag
Köln 2012, 25′19″, Fiktion

Noahs Vater ist gestor­ben. Seit zehn Jah­ren hat­ten die bei­den kei­nen Kon­takt mehr. Jetzt ist Noah 4.000 Kilo­me­ter aus Deutsch­land ange­reist und begräbt den Vater am Fuße des Ber­ges Ararat.