keep that dream burning

Die schwarz-wei­ßen Par­ti­kel, aus denen digi­ta­les Bild­rau­schen besteht – was bringt sie zum Tan­zen? Der Rhyth­mus des Cha­os oder viel­leicht ein gehei­mer Algo­rith­mus? Ihr Zweck ist es, For­men, Objek­ten und Sys­te­men Gestalt zu geben, bis sie sich wie­der in eine tumult­ar­ti­ge Wei­te auf­lö­sen. Oder ist das gar nicht der Fall? »keep that dream bur­ning« ent­hüllt die Flüch­tig­keit der digi­ta­len Ästhe­tik unse­rer heu­ti­gen Welt.

Film­de­tails

Rai­ner Kohlberger

Österreich/Deutschland 2017, 8’, Expe­ri­men­tal­film, ohne Dialoge

Bio­gra­phie

Rai­ner Kohl­ber­ger, gebo­ren in Öster­reich, lebt als frei­schaf­fen­der Künst­ler und Fil­me­ma­cher in Ber­lin. Sei­ne algo­rith­misch kom­po­nier­ten Arbei­ten ker­ben sich aus einer reduk­tio­nis­ti­schen Ästhe­tik der Flä­chig­keit, der Dro­nes und Inter­fe­ren­zen. Den Bild- und Klang­wel­ten inhä­rent ist dabei das Rau­schen — es fas­zi­niert ihn als die Ahnung einer Unend­lich­keit, die sowohl die letzt­gül­ti­ge Abs­trak­ti­on als auch unver­bes­ser­lich ver­schwom­men ist.