FÜR ANGE­HEN­DE KURATOR*INNEN

NEW CURA­TORS

Teilnehmer*innen für das Pro­jekt New Cura­tors gesucht. Bewer­bungs­frist: 12. Mai.

ZUM PRO­JEKT

New Cura­tors ist eine Gele­gen­heit für jun­ge Men­schen zwi­schen 20 und 35 Jah­ren, ihre ers­ten Kurz­film­pro­gram­me zu recher­chie­ren, sie zusam­men­zu­stel­len und sich auf den Weg zu machen, eine eige­ne kura­to­ri­sche Hand­schrift zu ent­wi­ckeln. Das Pro­jekt för­dert die Viel­falt in der Film­kul­tur und möch­te beson­ders die­je­ni­gen ermu­ti­gen und unter­stüt­zen, die bis­her nicht die Mög­lich­keit sahen, an der Gestal­tung von Film­pro­gram­men mitzuwirken.

Abschluss des Pro­jekts bil­det die öffent­li­che Prä­sen­ta­ti­on der Pro­gram­me im Rah­men der 20. Aus­ga­be des KFFK. Die zwei­te Edi­ti­on von New Cura­tors wird vom Film­haus Köln und dem Kurz­film­fes­ti­val Köln ver­ant­wor­tet und durchgeführt.

Das Pro­jekt wird geför­dert vom Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft NRW.

PRO­JEKT­ZEIT­RAUM UND AUFBAU

Im Juni 2026 star­tet das Pro­jekt mit Inten­siv­work­shops für maxi­mal neun Teil­neh­men­de, die in drei Grup­pen auf­ge­teilt wer­den. Das Pro­gramm wird durch Input­vor­trä­ge exter­ner Expert*innen berei­chert. Ein zen­tra­ler Bestand­teil die­ser Qua­li­fi­zie­rungs­pha­se ist eine beglei­te­te Recher­che­rei­se zu Archi­ven nach Ber­lin zum Arse­nal – Insti­tut für Film und Video­kunst und ins SİN­EMA TRANSTOPIA.

Im August folgt die kura­to­ri­sche Aus­ar­bei­tung: Die Teil­neh­men­den kon­zi­pie­ren ihre Pro­gram­me und rei­chen die fina­len Aus­wahl­lis­ten sowie Begleit­tex­te bis Mit­te Sep­tem­ber ein.

Die anschlie­ßen­de Orga­ni­sa­ti­ons­pha­se durch das KFFK mün­det vom 23. bis 29. Novem­ber 2026 in der öffent­li­chen Prä­sen­ta­ti­on der drei kura­tier­ten Pro­gram­me beim 20. Kurz­film­fes­ti­val Köln.

Die Teilnehmer*in erhal­ten 500 EUR Auf­wands­ent­schä­di­gung, 200 EUR pau­schal als Rei­se­kos­ten­zu­schuss und eine Unter­kunft in Ber­lin für den Zeit­raum der Exkur­si­on. Ande­re Kos­ten wer­den nicht übernommen.

TER­MI­NE

  • Ers­ter Work­shop-Block: 5.+6. Juni
  • Exkur­si­on nach Ber­lin: 12. (Anrei­se) –14. Juni (Abrei­se ab 15:00)
  • Zwei­ter Work­shop Block: 10.+11. Juli
  • Drit­ter Work­shop Block: 7.+8. August
  • August: Zeit­raum für die indi­vi­du­el­le Bera­tung und Betreu­ung der Gruppen
  • Ter­min nach den Work­shops mit dem KFFK: 11.09.
  • Fes­ti­val­wo­che: 23.11. –29.11.

Die Work­shops fin­den aus­schließ­lich vor Ort im Film­haus Köln, May­bach­stras­se 111, 50670 Köln statt. Eine Online-Teil­nah­me ist nicht mög­lich. Eben­so ist die Teil­nah­me an der Exkur­si­on nach Ber­lin ein ver­pflich­ten­der Bestand­teil des Pro­jekts. Es wer­den eine durch­gän­gi­ge Teil­nah­me sowie eine akti­ve Betei­li­gung am Pro­jekt vorausgesetzt.

BEWER­BUNG UND VORAUSSETZUNGEN

Inter­es­sier­te ange­hen­de Kurator*innen sind ein­ge­la­den, sich zu bewer­ben. Die Teil­nah­me am Pro­jekt bie­tet eine ein­ma­li­ge Gele­gen­heit, prak­ti­sche Erfah­run­gen zu sam­meln und sich mit eta­blier­ten Kurator*innen und der Film­kul­tur in NRW zu vernetzen.

Jun­ge Men­schen zwi­schen 20 und 35 Jah­ren aus Köln und Umge­bung mit den unter­schied­lichs­ten Hin­ter­grün­den kön­nen sich bewer­ben. Das Pro­jekt rich­tet sich ins­be­son­de­re an Per­so­nen, die bis­her nicht die Erfah­rung oder den Ein­stieg in das Kura­tie­ren von Fil­men gefun­den haben. Vor­er­fah­run­gen sind nicht erfor­der­lich. Es soll­te aber eine star­ke Film­af­fi­ni­tät und Lust zu expe­ri­men­tie­ren vor­han­den sein.

Bewer­bung: Bit­te schickt ein kur­zes Moti­va­ti­ons­schrei­ben (in deut­scher oder eng­li­scher Spra­che), das eine Beschrei­bung eines kura­to­ri­schen Gedan­kens, sowie einen Lebens­lauf ohne Foto ent­hält an: newcurators@filmhaus-koeln.de. Bit­te gebt zudem an, wel­che (Arbeits-)sprache ihr bevor­zugt: Deutsch, Eng­lisch oder beides.

Die Bewer­bungs­frist endet am 12.05.2026.

Das Film­haus Köln und das KFFK set­zen sich für Chan­cen­gleich­heit und Diver­si­tät ein. Des­halb laden wir aus­drück­lich Men­schen jeg­li­cher Herkunft/gesellschaftlicher Posi­tio­nie­rung und Iden­ti­tät ein, sich zu bewer­ben. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Schwer­be­hin­de­rung und ihnen Gleich­ge­stell­ten sind eben­falls aus­drück­lich erwünscht. Ange­hö­ri­ge im Kul­tur­be­trieb unter­re­prä­sen­tier­ter Grup­pen wer­den bei glei­cher Eig­nung und Befä­hi­gung bevor­zugt eingestellt.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir ger­ne zur Ver­fü­gung. Schickt eine Mail an: newcurators@filmhaus-koeln.de.

ZIEL DES PROGRAMMS

Das Ziel des Pro­gramms ist es, eine viel­fäl­ti­ge­re Film Kul­tur­ge­mein­schaft zu eta­blie­ren und ein jun­ges, trans­na­tio­na­les Netz­werk für NRW zu schaf­fen. Neben prak­ti­schen Aspek­ten der Film­ku­ra­tie­rung wer­den auch all­ge­mei­ne und struk­tu­rel­le Ele­men­te dis­ku­tiert, dar­un­ter Fra­gen wie: Wie wer­den Kurz­film­pro­gram­me aus­ge­wählt und zusam­men­ge­stellt? Wel­che prak­ti­schen Über­le­gun­gen sind not­wen­dig, etwa in Bezug auf Recher­che, Klä­rung von Vor­füh­rungs­rech­ten und finan­zi­el­le Aspek­te? Wie wird ein ein­zel­nes Werk dra­ma­tur­gisch in ein Pro­gramm ein­ge­bun­den und wie tritt es in Dia­log mit ande­ren Fil­men? Wie sehen die Arbeits­be­din­gun­gen und Hono­ra­re (frei­er) Filmkurator*innen in NRW aus? Wie ist die aktu­el­le Fördersituation?

INHALT­LI­CHE PROJEKTLEITUNG

Die Kon­zep­ti­on und Durch­füh­rung der Work­shops über­nimmt Seg­gen Mikael.

Seg­gen Mika­el arbei­tet frei­be­ruf­lich als Kul­tur­ma­na­ge­rin, Pro­gramm­e­r­in, Mode­ra­to­rin und Autorin. Sie gestal­tet (Film)Programme und Social-Media-Auf­trit­te, kura­tiert Talks und orga­ni­siert Pro­jek­te mit Fokus auf mar­gi­na­li­sier­te Men­schen. Sie arbei­tet als Pro­gramm­e­r­in für die Ber­li­na­le (Gene­ra­ti­on) und DOK Leip­zig und war bis vor Kur­zem Pro­jekt­lei­te­rin der Tool­box-Pro­gram­me des Euro­pean Film Mar­ket (Ber­li­na­le). Zudem ist sie Teil des Bera­tungs­kol­lek­tivs DisChecks sowie des Pro­gramm­ers of Colour Coll­ec­ti­ve. Der­zeit ist sie freie Dozen­tin für Film­wis­sen­schaft an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin. In ihrer Arbeit beschäf­tigt sie sich mit den The­men Film/Kunst und Medi­en sowie inter­sek­tio­na­ler Dis­kri­mi­nie­rung, Inklu­si­on und Equity.

ÜBER DIE PROJEKTPARTNER

Das Film­haus Köln ist eine NRW- und bun­des­weit wir­ken­de Begeg­nungs­stät­te für Film­kul­tur. Hier tref­fen sich Publi­kum und Film­sze­ne. Es steht unter­schied­li­chen Men­schen offen, um Film­kunst zu erle­ben, in den kri­ti­schen Aus­tausch zu gehen, selbst film­prak­tisch oder kura­to­risch zu arbei­ten oder an Ver­mitt­lungs­an­ge­bo­ten teilzunehmen.

Das KFFK/Kurzfilmfestival Köln fin­det im Novem­ber 2026 zum zwan­zigs­ten Mal statt, und bringt klas­si­sche Kurz­film­for­ma­te mit inno­va­ti­ven For­ma­ten zusam­men. Im Kern ste­hen dabei alle Spiel­ar­ten des künst­le­ri­schen Kurz­films. Durch Ver­an­stal­tun­gen wie Shorts on Wheels, einer Kom­bi­na­ti­on von Fahr­rad­tour und öffent­li­chen Kurz­film­scree­nings, sowie vie­len kos­ten­frei­en und bar­rier­ar­men Pro­gram­men arbei­tet das KFFK dar­an, nied­rig­schwel­li­ge Ange­bo­te zu schaffen.

Das Pro­jekt wird geför­dert vom Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft NRW.

Foto­credit: Film­haus Köln/Doerthe Boxberg

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