my castle your castle

Ausgehend von der ›Großbaustelle‹ als Bühne für unterschiedlichste soziale und materielle Konstruktionen von Repräsentation widmet sich der Kurzfilm »my castle your castle« der Berliner Stadtschloss-Baustelle auf dem Fundament des abgetragenen Palastes der Republik, als einem Ort, an dem sich nationale Hegemonien in identitätsstiftende Architekturen transformieren sollen, sich deshalb als Räume zeigen und so möglicherweise einnehmbar und neu bespielbar werden.

Filmdetails

Kerstin Honeit

Deutschland 2017, 15’, Experimentalfilm, Deutsch mit Englischen UT

Buch: Kerstin Honeit, Jessica Páez
Bildgestaltung: Ljupcho Temelkovski
Montage: Kerstin Honeit, Emma Cattell
Musik: Damian Rebgetz
Ton: Philipp Fröhlich

Biographie

Kerstin Honeit hat Bildende Kunst in Berlin studiert. Seit 2014 ist sie als künstlerische Mitarbeiterin an der Kunsthochschule Kassel tätig.In ihrer künstlerischen Forschung untersucht sie in Form von Videoarbeiten, Performances und Installationen die Produktion hegemonialer Bilderwelten in den Medien der Informationsgesellschaft und Popkultur, um an den Schnittstellen zwischen Repräsentation und Rezeption mit Fragestellungen zur Konstruktion gesellschaftlicher Normative zu intervenieren.

Filmographie

2015 ich muss mit ihnen sprechen
2014 Talking Business
2013 Pigs in Progress
2013 Joint Property