Nach zwei Stunden waren zehn Minuten vergangen

Steffen Goldkamp | Deutschland 2019 | 19’30 | Spielfilm | Deutsch mit englischen UT | NRW-Premiere
Deutscher Wettbewerb II

Essen, Warten, Telefon- und Schlafenszeit, Haareschneiden und Putzen. Ein immer gleicher Tagesablauf lässt in einer Jugendvollzugsanstalt die Zeit gerinnen. Körper werden zu Vehikeln, die träge von Werkstätten in Einzelzellen, über Flure in die Außenbereiche, vom Sessel aufs Sofa bewegt werden. Nichts macht mehr einen Unterschied. Atmen, Gehen, Sitzen, wieder Liegen. Existenz im Dämmerzustand. Von zurückgelassenen Körpern und einer unbestimmten Sehnsucht. Nach einem Anderen. Nach einem Draußen.

Filmdetails

Bildgestaltung: Tom Otte, Paul Spengemann, Karsten Krause
Montage: Steffen Goldkamp, Jelena Maksimović
Ton: Jakob Spengemann, Karsten Krause
Produktion: Spengemann Eichberg Goldkamp Hans

Screenings/Preise

76th Venice International Film Festival
Leeds International Film Festival
Cinéma du Réel
36. Hamburg International Shortfilm Festival

Filmographie:

Western Union, 2018
L’été espéré, 2016
Wallenhorst, 2014

Biographie

Steffen Goldkamp (*1988) studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, wo er 2019 bei Angela Schanelec seinen Masterabschluss machte. Er ist Mitbegründer des Filmkollektivs “Spengemann Eichberg Goldkamp Hans” in dem er zahlreiche Videos und Kurzfilme produzierte. In seinen eigenen Arbeiten untersucht er spezifische Wirklichkeiten exemplarischer Räume, so auch in “Nach zwei Stunden waren zehn Minuten vergangen”, der 2019 bei den Filmfestspielen von Venedig seine Premiere hatte.

 

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