Das Programm 2018 im Überblick

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Zum 12. Mal präsentiert das Kurzfilmfestival Köln in 8 Sektionen und über 100 Filmen das aktuelle Schaffen junger und etablierter Filmemacher*innen. Ein spannendes Rahmenprogramm mit Performances, Diskussionen, der Shorts On Wheels Kino-Fahrradtour und der legendären Festivalparty runden das Filmprogramm ab. Den Genres sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Deutscher Wettbewerb und Kölner Fenster

Für den Deutschen Wettbewerb und das Kölner Fenster sind aus rund 700 Einreichungen 33 Arbeiten ausgewählt. Die Bandbreite reicht von der klassischen Geschichte über die expressionistische Videoarbeit zur mitreißenden Animation, vom beobachtenden Dokumentarfilm zur prägnanten Gesellschaftskritik.

Auch in diesem Jahr werden zahlreiche internationale Koproduktionen das Programm bereichern.
Das Wettbewerbsprogramm läuft in Anwesenheit vieler Filmemacher*innen von Mittwoch, 14. bis Sonntag, 18. November im Filmforum NRW im Museum Ludwig und der Filmpalette.

Die Arbeiten der Kölner Filmemacher*innen und Künstler*innen stehen im Kölner Fenster gleichberechtigt neben denen nationaler Filmemacher*innen – präsentiert in der Langen Filmnacht. Es werden zwei Pu

blikumspreise vergeben, und es besteht die Chance auf eine Preisvergabe durch den WDR.Das Kölner Fenster läuft am Freitag, den 16. November um 19:30 Uhr im Filmclub 813.

Best Of Festivals und Fokus

In der Sektion Best Of Festivals zelebrieren wir die sinnlichste Dimension der Preisträgerschaft: die Sichtbarkeit. Losgelöst von geografischer Eingrenzung und außerhalb jeglicher Konkurrenz zeigen wir – in drei Programme gegliedert – eine Auswahl an Filmen, die weltweit auf anderen Festivals ausgezeichnet worden sind und jetzt im kurzweiligen Erfolgsrausch den Planeten bereisen.

Best Of Festivals I
14. November 21.00 Uhr, Filmforum
Best Of Festivals II
17. November 19.00 Uhr, Filmclub 813
Best Of Festivals III
18. November 17.00 Uhr, OFF Broadway

Der Fokus beleuchtet – wie es der Name bereits verrät – ein konkretes Thema. In diesem Jahr versammelt es Filme, die sich mit der Konstruktion und Demontage von Identitäten, mit Rassismus und kultureller Aneignung beschäftigen.

Fokus: Weiße Schatten, schwarzes Licht
17. November 21.30 Uhr, Filmpalette

Der lange Themensamstag: New Aesthetic: The End Of Utopia? und Digital Aesthetics through PostFuture Interactions

Die Programmreihe New Aesthetic nähert sich dieses Jahr den Grenzen unserer Vorstellungskraft. Wie sieht die Zukunft mit künstlichen Intelligenzen aus, wie beeinträchtigt oder bereichert die Technologie unser Zusammenleben und Arbeiten?

Neben den zwei KFFK-Programmen freuen wir uns außerdem dieses Jahr die Kuratorin für Video Art des Athens Digital Arts Festival bei uns zu begrüßen, die uns ein thematisch angegliedertes Programm mitgebracht hat.

Zwischen den Programmen bietet ein Panel Talk eine diskursive Ergänzung. Es diskutieren Stefan Kaegi (Rimini Protokoll), Rüdiger Suchsland (Filmkritiker), Eirini Olympiou (Athens Digital Arts Festival), Dan O’Hara (Philosoph) über Fragen zu Dystopie- und Utopie-Narrativen einer technisierten Zukunft. Wie viel Realität steckt in den filmischen Erzählungen und wie beeinflußen sie diese wiederum?

Digital Aesthetics through PostFuture Interactions
17. November 14.00, Filmforum

New Aesthetic: The End Of Utopia? (Part I)
17. November 15.30, Filmforum

Talk: The End of Utopia?
17. November 17.30, Filmforum

New Aesthetic: The End Of Utopia? (Part II)
17. November 19.00, Filmforum

Spotlight: Jennet Thomas

Das Spotlight richten wir in diesem Jahr auf die Performance- und Filmkünstlerin Jennet Thomas. In der anarchischen, experimentellen Londoner Künstler-Szene der 90er war Jennet Thomas Mitbegründerin des Exploding Cinema Collective. Sie arbeitet zu Systemen des Glaubens und der Ideen, zeigt uns Vorstellungen von Wahrheit, Macht und Vergnügen – und wie kulturelle Traditionen je nach Bedarf der Epoche verzerrt und wiederhergestellt werden. Mit schwarzem Humor erzählt sie uns Märchen des 21. Jahrhunderts, die das Banale und das Bizarre zusammenbringen. Seit 2007 werden ihre Arbeiten im Kontext großformatiger Installationen und Performances präsentiert.

Spotlight: Jennet Thomas
15. November 21.30, Filmpalette

Is It Me? Ein Kurzfilmprogramm zur Frage nach Identität und zu Bildern vom Selbst – präsentiert und kuratiert von der SK Stiftung Kultur

Wir freuen uns, dass die SK Stiftung Kultur dieses Jahr das Festival mit einem Gastprogramm bereichert. Die Befragung des Menschen zwischen Selbstbild, Rollenspiel und Fremdwahrnehmung ist Thema dieses
genreübergreifenden Kurzfilmprogramms, das die Ausdrucksweisen der persönlichen Weltbetrachtung in Spielfilm, Dokumentation, Animation, Kunst und Experimentalfilm, Werbeclip und Musikvideo nebeneinander stellt.

Is It Me?
18. November 15.00, Filmforum

Weitere Programmpunkte, den Timetable sowie die Preise findet ihr hier auf der Homepage.
Wir freuen uns euch bald im Kino zu begrüßen!

Weiter geht’s!

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Der Frühling ist da und es ist Festivalzeit in Deutschland. Und auch wir schlafen nicht – ganz im Gegenteil. Das KFFK zeigt Präsenz in Jena und Mainz und auch in Köln gibt es schon bald wieder was zu sehen.

Cellu l’art Kurzfilmfestival Jena

Unser Festivalleiter Johannes Duncker war zuletzt auf dem Cellu l’art Kurzfilmfestival Jena als Fachjuror neben der Schauspielerin Caroline Peters und dem Filmemacher Bryan M. Ferguson vertreten. Gewonnen in der Kategorie bester Spielfilm hat Retouch von Kaveh Mazaheri, der letztes Jahr bereits beim KFFK N°11 lief. Eine Übersicht über alle vergebenen Preise gibt es hier.

Open Ohr Festival 2018

Kommende Woche startet das Open Ohr Festival in Mainz, auf dem das KFFK ein eigenes Programm präsentiert:

Future Bodies aus unserer New Aesthetic Reihe wird am Sonntag den 20. Mai um 18 Uhr im Filmkeller Mainz gezeigt. Das Programm beleuchtet die Veränderung der Körperlichkeit und unsere Wahrnehmung davon durch technologischen Fortschritt. Werden Cyborgs denselben Schönheitsidealen unterworfen sein? Wo verschwimmt bereits die Grenze zwischen Biologie und Technologie? Um mit der Entwicklung mitzuhalten, werden unsere Körper technologisch aufgerüstet, verändert, verbessert. Was wird es in Zukunft also heißen, Mensch zu sein?

Wer sich kommende Woche in Mainz aufhält, sei das Festival, das neben Filmen ein umfangreiches musikalisches Programm präsentiert, sehr ans Herz gelegt.

Shorts on Wheels 2018

Zu guter Letzt möchten wir euch darauf hinweisen, dass das diesjährige Shorts on Wheels gerade eifrig vorbereitet wird. Das Datum steht bereits. Am 13. Juli wird wieder geradelt und an ungewöhnlichen Orten ein spontanes Kino errichtet. Die Details werden bald bekannt gegeben. Weitere Infos gibt es dann wie immer auf http://shortsonwheels.com/

Ein schönes Wochenende euch allen!

 

 

 

Die Entscheidung ist gefallen

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Das sind die Gewinner*innen der 11. Ausgabe des Kurzfilmfestival Köln

Fünf intensive Tage Kurzfilmfestival Köln gehen zu Ende. Doch dieses Ende ist zugleich Höhepunkt – zumindest für die Gewinner*innen der Preise. Am Sonntag Abend wurden im Rahmen der Preisverleihung im Filmforum NRW acht davon vergeben: Drei Jury-Preise und ein Publikumspreis im Deutschen Wettbewerb, zwei Publikumspreise im Kölner Fenster, ein WDR-Preis, einer im Rahmen der XXshorts sowie einer für die beste Arbeit in der Sektion Virtual Reality.

Jury-Preise und Publikumspreis im Deutschen Wettbewerb 

Der erste Preis des KFFK N°11 geht an:“Sevince“ von Süheyla Schwenk

Sie erhält den Preis der Kölner Filmproduzenten, dotiert mit 1.800 Euro. Er wird gestiftet von 2pilots Filmproduction, btf – Bild- und Tonfabrik und Zeitsprung Pictures.

Die Jury begründete ihre Entscheidung mit diesen Worten:

Sevince. Ein feinfühliges Porträt einer jungen Frau zwischen Familie, Tradition und einer zärtlichen, aber scheinbar aussichtslosen Liebe. Textile Schichten verwehren uns den freien Blick nach draußen. Sie werden abgelegt, angelegt, zugezogen, zaghaft geöffnet. Langsam enthüllt sich uns die Frauenfigur Stück für Stück und wir werden Teil ihrer inneren Gefühlswelt. Die bemerkenswerte Kameraarbeit drängt sich nicht auf, sondern bewegt sich leise und behutsam auf die Figuren zu und erschafft einen Raum, wo für sie kein Raum existiert. Ein mutiger Film darüber, wie es ist, wenn man liebt.

Mit dem zweiten Preis wurde der Dokumentarfilm „Remains from the Desert von Sebastian Mez ausgezeichnet.

Der 2. Jurypreis ist dotiert mit 600 Euro, gestiftet von Kurzfilmfreunde e.V..

„Remains from the Dessert“ portraitiert ein traumatisches Flüchtlingsschicksal, das wir im alltäglichen Nachrichtenstrom zu oft überlesen. Der Film irritiert uns mit kontraststarken und kunstvoll kadrierten schwarz-weiß Bildern, die den Zuschauer gleichermaßen schützen und herausfordern und mit denen sich der Filmemacher der Frage stellt: Wie erzählt man eine Geschichte, die weit über unsere Vorstellung hinausgeht? Der Film erliegt nicht dem Versuch, Bilder für ein Grauen zu finden, das sich der Darstellung entzieht, sondern vertraut auf den Bericht seines Protagonisten Osman aus Eritrea, der auf der Flucht in ein besseres Leben nur knapp dem Tod entkam und mit dem Erlebten und Erlittenen weiterleben muss. 

Der dritte Preis ging an den dokumentarischen Essayfilm „Eine Kneipe auf Malle von Marian Mayland.

Der 3. Jurypreis wird gestiftet von WeFadeToGray und beinhaltet ein Colorgrading an einem Studiotag.

„Eine Kneipe auf Malle“ – der Titel steht für sich. Verrät er doch viel über das deutsche Lebensgefühl, dem dieser Film hinterher spürt, das er aufzeigt und hinterfragt. Der Film ist eine mosaikhafte Reflexion über deutsche Gegenwart und die Rolle die Kunst darin spielen kann. Ein Film-Essay im besten Sinne, der Fragen aufwirft, anstatt sie zu beantworten, und der auf diese Weise die Verantwortung zurückgibt an die Zuschauer.

Der Publikumspreis im Deutschen Wettbewerb geht an den Animationsfilm „Ayny“ von Ahmad Saleh. Der Preis wird gestiftet von choices und ist dotiert mit 500 Euro.

 

 

 

 

Der WDR-Preis

Aus den Filmen des Deutschen Wettbewerb und dem Kölner Fenster hat der WDR sich für „Revue“ von Urte Alfs entschieden.

Der Preis umfasst den Ankauf des Films durch den WDR.

[…] Urte A

lfs gelingt es, Ornamente auf der Kirmes, dem Schützenfest oder in der Sporthalle aufzuspüren, auch dort, wo man ohne sie kein Muster hätte wahrnehmen können. Urte Alfs lässt in den Ornamenten durch ihre Montage beides aufscheinen: Gleichheit und Vielfalt. Gleichmäßigkeit und Vielfalt wird sichtbar in den Mustern, aber auch unter den Menschen und Gesichtern. Urte Alfs Blick auf die Wirklichkeit bleibt immer überraschend und spannend, weil die Menschen nicht hinter die Ornamente und Muster zurücktreten. […]

Die Publikumspreise im Kölner Fenster

Die Maler kommen“ von Stefan Lampadius hat den Zuschauern im Kölner Fenster am besten gefallen. Als Preis stiftet Finder TV eine Technikbeistellung im Wert von TV 1.500 Euro.

 

 

 

Der zweite Publikumspreis geht an den Film „Ein bisschen Paris“ von Bünyamin Musullu. Der Preis umfasst zwei Tage Projektbetreuung und wurde gestiftet von Butterfilm.

 

 

 

XXshorts Ströer Award

In einem Online-Voting entschied das Publikum deutschlandweit über die Filme der 20-sekündigen XXShorts. Es gewann „Schau mich an“ von Claudia Richarz. Die Gewinnerin erhält 500 Euro, gestiftet von Ströer.

 

Virtual Reality Wettbewerb

In der Sektion Virtual Reality entschied sich die Jury für den Film „Nothing Happens“ von Michelle & Uri Kranoz. Als Preis erhalten sie 500 Euro, gestiftet von btf – Bild- und Tonfabrik.

[…] Den Zuschauer an ein neues Medium heran zu führen ist erzählerisch und darstellerisch herausfordernd. Die beiden Filmemacher Michelle & Uri Kranoz meistern diese Herausforderungen in ihrem Film „Nothing Happens“ mit einer Leichtigkeit, die uns begeistert hat. […]

Wir gratulieren den Gewinner*innen und bedanken uns ganz herzlich bei allen Filmemacher*innen und Besucher*innen für das große Interesse, die spannenden Diskussionen und inspirierenden Begegnungen. Es war uns ein Fest und wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr. Bis dahin erwartet euch eine Reihe an Veranstaltungen, über die wir euch über die Website, auf Facebook und über den Newsletter informieren werden.

Das Programm 2017 ist jetzt online!

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In drei Wochen ist es soweit! Die elfte Ausgabe des Kurzfilmfestival Köln geht los. Aus über 700 Einreichungen ist ein bunt gemischtes Programm entstanden, das bewegt, fesselt, zum Nachdenken und zum Lachen bringt. Alle Filme und weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Festivals findet ihr ab sofort auf der Homepage.

Für den Deutschen Wettbewerb und das Kölner Fenster wurden 33 Arbeiten ausgewählt. Die Bandbreite reicht von der klassischen Geschichte über die expressionistische Videoarbeit zur mitreißenden Animation, vom beobachtenden Dokumentarfilm zur prägnanten Gesellschaftskritik.
Auch in diesem Jahr werden zahlreiche internationale Koproduktionen das Programm bereichern.

Das Wettbewerbsprogramm läuft in Anwesenheit vieler Filmemacher*innen von Mittwoch, 15. bis Sonntag, 19. November im Filmforum NRW im Museum Ludwig und der Filmpalette.

Die Arbeiten der Kölner Filmemacher*innen und Künstler*innen stehen im Kölner Fenster gleichberechtigt neben denen nationaler Filmemacher*innen – präsentiert in der Langen Filmnacht. Es werden zwei Publikumspreise vergeben, und es besteht die Chance auf eine Preisvergabe durch den WDR.

Das Kölner Fenster läuft am Freitag, den 17. November um 19:30 Uhr im Filmclub 813.

Digital First – Reality Second?
Die Programmreihe New Aesthetic blickt dieses Mal tief hinein in die Maschinen. Wem oder was ist hier noch zu trauen?

Dieses Jahr nähern sich die beiden Programme scheinbar gegensätzlichen Themenfeldern in der Beziehung zwischen Mensch und Technologie. In GHOSTS IN THE MACHINE wird die übermächtige und nicht mehr zu erklärende Technologie zum Religionsersatz. Dabei kann sie uns scheinbar magische Phänomene wie außerkörperliche Erfahrungen oder ein Leben nach dem Tod ermöglichen. Gleichzeitig erwecken die Algorithmen Geister zum Leben, die digitale Schaltkreise mit ihrem Spuk heimsuchen. REALITY FIRST heißt es dagegen in den Filmen des anderen Programms. Nachrichtenredaktionen aus aller Welt bringen uns rund um die Uhr, immer blitzschnell, die neuesten Nachrichten und damit scheinbar harte Fakten ins Wohnzimmer – doch welchen Bildern können wir noch trauen, wenn ihre künstliche Erzeugung und Manipulation nur noch ein Kinderspiel scheint und über jeder Nachricht der Vorwurf von Fake News schwebt?

Zwischen den beiden Programmen wird eine Paneldiskussion die Auseinandersetzung vertiefen. Unter dem Titel Fake it `til you believe it bitten wir Filmemacher*innen, Wissenschaftler*innen und Journalist*innen zur Diskussion über den Wert der Wirklichkeit im Zeitalter des Bullshits.

Die Programme der Reihe New Aesthetic laufen am Samstag, 18. November, ab 16:00 Uhr in Anwesenheit von Gästen im Filmforum NRW im Museum Ludwig.

Acht Sektionen und viele Specials

In diesen und weiteren Sektionen – Spotlight: Michel Klöfkorn, Best of Festivals, Shorts on Wheels, Kurzes für Kurze und Fokus: Bis Morgen. – zeigt das Kurzfilmfestival Köln an fünf Tagen über 100 Animations-, Dokumentar-, Experimental- und Spielfilme aus über 20 Ländern sowie Filme aus den Grenzbereichen zwischen Kurzfilm und Netzkunst. Dazu erwartet euch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Performances, Diskussionen und der legendären Festivalparty!

Der Vorverkauf startet in Kürze bei kölnticket.de
Eine Akkreditierung für Fachbesucher*innen ist ab sofort möglich.
Zum Facebook-Event gelangt ihr hier.

Wir freuen uns auf euch!

New Aesthetic: Ghosts In The Machine beim Film Festival Cologne 2017

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Special Preview

Am 2. und 3. Oktober präsentieren wir das brandneue Programm New Aesthetic: Ghosts In The Machine auf dem Film Festival Cologne!

Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden – so sah es schon Sciene-Fiction-Visionär Arthur C. Clarke. Dieses Kurzfilmprogramm widmet sich den Geistern, die unseren Technologien innewohnen. Dürfen Figuren einer Computersimulation auf ein Leben nach dem Tod hoffen? Können wir mit Hilfe einer Drohne außerkörperliche Erfahrungen machen? Fragen, mit denen sich die Filme dieses Programms beschäftigen und dabei die Parallelen zwischen digitaler Technologie und Religion, Spiritualismus, Schamanismus und übernatürlichen Phänomenen aufzeigen.

Wie auch in den letzten beiden Jahren präsentieren wir ein erstes Programm aus der New Aesthetic Sektion bereits vorab auf dem Film Festival Cologne.

Mit dabei sind: Again and Again and Again (R: Rachel MacLean), Dominant Policy (R: Laleh Mehran), Critical Mass (R: Anne de Vries), Hyperlinks or it didn’t happen (R: Cécil B. Evans), Waddle On (R: Zach Jones & Ben Kitnick), Lessons on leaving your body (R: Nadav Assor), Everything (R: David OReilly).

Auch dieses Jahr verlosen wir wieder Tickets über Facebook. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr dort in Kürze. Weitere Tickets für das Kurzfilmprogramm bekommt ihr hier

Save the Dates: 2. Oktober 19.30 Uhr, 3. Oktober 15.00 Uhr, Filmpalast Köln

Die Termine im Sommer

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19.05.2017 – Frames & Letters – Kurzfilmabend mit Lesung in der Stadtbibliothek
Manche Filme kann man lesen, manche Texte sind so nah am filmischen Realismus, dass die Bilder nur so vor den Augen vorbeiziehen. Sowohl Literatur als auch Film erschaffen ein Abbild unserer Welt, das wir zu konservieren versuchen. Wir zeigen Euch eine besondere Kurzfilmnacht an einem Ort, an dem gesammelt, archiviert und daraus Neues geschaffen wird: Die Stadtbibliothek Köln. Und wir zeigen Euch, was passiert, wenn sich beide Erzählformen zusammentun. Eva Marianne Kraiss liest dazu Texte aus der Weltliteratur.
Stadtbibliothek Köln, 4. Etage. Eintritt frei.

02.06.2017 – Art&Amen: Work, Work, Work
Während einige für ein bedingungsloses Grundeinkommen kämpfen, wären andere schon um eine 40-Stunden-Woche froh. In der Realität verzichten wir auf Vieles, um unseren Beruf zur Berufung zu machen. Fest steht: Arbeit bestimmt unseren Alltag, ist identitätsstiftend und lebensnotwendig. Die Kurzfilme des Programms Work, Work, Work des KFFK/Kurzfilmfestival Köln nehmen politische und individuelle Perspektiven zu diesem Thema ein. Sie zeigen die zerstörerische Kraft der Arbeit, oder die Unerbittlichkeit des Nichtstuns – mit den mutigen und kreativen Mitteln des kurzen Formats.
St. Michael am Brüsseler Platz. Eintritt frei.

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07.07.2017 – Shorts On Wheels #7
Shorts On Wheels heißt: Wir fahren mitsamt Beamer, Soundanlage und Euch durch die Kölner City. An ausgewählten Orten halten wir an und machen weiße Wände zu Leinwänden.
Im Rahmen der Kölner Kino Nächte. Der Startpunkt wird noch bekanntgegeben.

Ab Juni 2017 – OpenAir im Rheinauhafen
Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder Kurzfilme als Vorfilme beim OpenAir Kino im Rheinauhafen zu zeigen.

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Frames & Letters • Kurzfilmnacht mit Lesung in der Stadtbibliothek

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Manche Filme kann man lesen, manche Texte sind so nah am filmischen Realismus, dass die Bilder nur so vor den Augen vorbeiziehen. Sowohl Literatur als auch Film erschaffen ein Abbild unserer Welt, das wir zu konservieren versuchen. Wir zeigen Euch eine besondere Kurzfilmnacht an einem Ort, an dem gesammelt, archiviert und daraus Neues geschaffen wird: Die Stadtbibliothek Köln. Und wir zeigen Euch, was passiert, wenn sich beide Erzählformen zusammentun. Eva Marianne Kraiss liest dazu Texte aus der Weltliteratur.

A Photograph of Jesus
R: Laurie Hill, UK 2008, 7 min

/… flüssiges Papier
R: Michel Klöfkorn, D 2010, 4 min

Rabbit
R: Run Wrake, UK 2005, 9 min

Der beste Weg
R: Angelika Herta, D 2014, 10 min

The Waves
R: Marta DiFrancesco, UK 2016, 3 min

What happens in your brain, when you hear the german word…? 5min
R: Zora Rux, D 2015, 5 min

The Day Before the End
R: Lav Diaz, PH 2016, 17 min
flüssigers Papier Das Programm wird am Freitag, dem 19 Mai um 20 Uhr in der vierten Etage (Medienetage) der Stadtbibliothek Köln gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Event bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1299957460053872/

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln. Ein Screening im Rahmen von AVA – Die Kurzfilmbibliothek.

Shorts On Wheels beim Internationalen Frauenfilmfestival in Dortmund

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Wir freuen uns zum ersten Mal Shorts on Wheels außerhalb von Köln veranstalten zu können. Zusammen mit dem Internationalen Frauenfilmfestival bringen wir die Veranstaltung am 6. April im Rahmen des Frauenfilmfestivals nach Dortmund! Shorts on Wheels macht sich zum sechsten Mal Platz auf der Straße und erobert die Stadt! Mit dem Fahrrad, ausgestattet mit Beamer, Sound- und Abspielanlage, bringen wir Euch an aufregende und spannende Orte der Stadt und bespielen deren Fassaden mit unseren Filmen.

Weitere Infos unter: http://shortsonwheels.com/ oder auf Facebook.

In Kooperation mit Internationales Frauenfilmfestival & Punta Velo – BULLITT Cargobikes im Ruhrgebiet & VeloKitchen Dortmund.

Make Our Shorts Great Again!

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„Brauchen wir eine Obergrenze für Katzenvideos?“, wollte eine deutsche Zeitung zu Hochzeiten des Cat Contens wissen. Nicht in Uganda, denn da mag man lieber lustige Videos von Ziegen. Das World Wide Web ist vollgestopft mit diesem Zeug. Nichts gegen Katzen oder Ziegen, aber habt Ihr im Internet schonmal nach wirklich guten Kurzfilmen gesucht? So mit Menschen oder auch ohne, aber mit Ernsthaftigkeit oder eben nicht – ach Ihr wisst schon, was wir meinen!

Von den Hochschulen und aus der freien Szene kommen jährlich unzählig großartige und aufwendige Kurzfilmproduktionen, über die sich an erster Stelle die Festivals freuen. Dann das Festivalpublikum. Doch so ein Kurzfilm hat selbst in unserer Welt eine schnellere Verfallsdauer als manches Lebensmittel. Im Fernsehprogramm ist meist auch kein Platz und wenn, dann zu Nischenzeiten, zu denen man die Glotze schon längst ausgemacht haben will.  Also wohin mit all diesen großartigen Filmen und Programmen? Ins Archiv? Ja, da hat sich schon gleichsam eine meterdicke Staubschicht angesammelt. In Museen? Da ist fast ausschließlich Raum für die experimentierfreudigen. Eins steht fest: Sie landen selten in der breiten Öffentlichkeit, wo sie eigentlich hingehören. Denn Kurzfilme sind lebendig, sie sind mutig. In wenigen Minuten skizzieren sie unsere Gesellschaft. Uns. Liebe, Verlust, Flucht, Gefangenschaft – der Kurzfilm kommentiert und analysiert und das stets pointiert. Er ist inhaltlich wie formal am Puls der Zeit. Er ist Experimentierfeld und Konstante zugleich im Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern.

Wir möchten nicht mehr, dass unsere aufwendig kuratierten Programme für immer und ewig von der Leinwand und dem Bildschirm verschwinden. Dazu haben wir uns die Stadtbibliothek Köln für die Räumlichkeiten und reelport GmbH für die technischen Fragen ins Boot geholt und die Kurzfilmbibliothek AVA ins Leben gerufen! Ab dem 10. März präsentieren wir mit Unterstützung des LVR und Creative Europe  am Josef-Haubrich-Hof an eigens dafür eingerichteten Sichtungsplätzen Kurzfilme der letzten zwei Festivaleditionen – völlig kostenlos für alle! Erfreut uns und die Filmemacher*innen mit Eurem Besuch, schaut Euch vom Deutschen Wettbewerb über Kinderfilme bis hin zu thematischen Sonderprogrammen eine Auswahl der stärksten und wichtigsten Kurzfilme aus Deutschland und der Welt an. Wenn Euch langweilig wird, könnt Ihr dann ja wieder ein Katzenvideo gucken!

Die Kinodichter beim Kurzfilmfestival Köln

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dsc03367-1200x7971Die Blogger Kinodichter waren in diesem Jahr erneut zu Gast beim KFFK / Kurzfilmfestival Köln und haben sich einen eigenen Einblick in das Festival und in das Filmprogramm verschafft.

Wenn sich ein gespanntes Getümmel im Foyer des Filmforums ausbreitet und freiwillige Helfer*innen zu den Türen des Kinosaals stürmen, weil eine Gruppe junger Leute vollbepackt mit Technik frühzeitig hineinströmt, dann wissen wir: Die Kinodichter sind wieder am Start!

Bereits im zweiten Jahr in Folge begleitete die junge Truppe von Blogger*innen uns im Rahmen ihres Seminars an der Universität zu Köln durch das Festival und schenkte unseren Filmemacher*innen eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Sie sprachen mit ausgewählten Regisseur*innen und veröffentlichten die Videos online – einsehbar in YouTube, auf www.kinodichter.de und in Facebook.

Wie es dazu kam? Die Seminarleiterin ist unsere Kollegin Jennifer Jones, langjähriges Mitglied der Sichtungskommission des Deutschen Wettbewerbs beim KFFK. Wer könnte das Festival also besser kennen?

Es war uns eine Freude!

Hier gibt’s alle Interviews:

Die Filmemacher Iring Freytag, Viktor Stickel und Linus Stetter erzählen in ihrem Animationsfilm Child die Geschichte eines Kindes, das seine Hütte verlassen muss, um nach Holz für das erloschene Feuer zu suchen. Die Suche nach dem geeigneten Holz wird zu einer Lebensaufgabe. Johanna Bernhard von kinodichter.de sprach gemeinsam mit Iring Freytag über die Entstehung der Idee bis hin zur schlussendlichen Verwirklichung seines langjährigen Projekts. Child war im dritten Wettbewerbsprogramm des diesjährigen Deutschen Wettbewerbs zu sehen:

Ebenso im dritten Wettbewerbsprogramm AUS DEM NICHTS zu sehen war der Spielfilm A Quiet Place des Filmemachers Ronny Dörfler. Die Protagonistin Cristina wird bei ihrer Heimkehr Zeugin, wie ihre kleine Schwester Marina unter der harten Hand des Vaters leidet. Statt tatenlos zuzusehen, fordert Cristina ihren scheinbar übermächtigen Vater heraus. Gianna Niemeyer von kinodichter.de sprach mit Ronny über seinen Kurzfilm, Zwangsprostitution, sowie den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema. Außerdem gibt der Filmemacher einen Ausblick auf sein aktuelles Projekt:

Für seinen Spielfilm At the End of the World gewann Filmemacher Dieu Hao Do in diesem Jahr den Publikumspreis im Deutschen Wettbewerb. Er erzählt, verortet in Hong Kong, von einer Liebesgeschichte auf Zeit zwischen der  koreanischen Anthropologiestudentin Lucianne und dem deutschen Straßenjungen Oswald. Die Kinodichter haben vorab mit dem Filmemacher gesprochen:

Ebenso hochspannend ist das Interview mit dem deutsch-französischen Künstlerinnenkollektiv Neozoon, das auch in diesem Jahr mit seiner aktuellen Videoarbeit in unserem Programm vertreten waren. Shake Shake Shake ist eine Aneinanderreihung von Bildern im Graphic Interchange Format (Gif), auf denen sich Trophäenjäger nach erfolgreicher Jagd gegenseitig beglückwünschen.  Aus einem subtilen Moment wird ein beunruhigendes Ritual, das die Verortung der Akteure in der afrikanischen Landschaft auf eindringliche Weise hinterfragt. Die Kinodichter-Autor*innen Johanna Bernhard, Lisa Brinkmann und Vincent Kannengießer sprachen mit den Künstlerinnen:

Wie kam es zur Gründung des Kollektivs und warum der Name Neozoon?

Als Neozoon wird ein Tier bezeichnet, welches sich mithilfe menschlicher Einflussnahme irgendwo neu ansiedelt. Ausgangspunkt für die Gründung unsere Gruppe war immer das Interesse am Mensch-Tier-Verhältnis. 2009 haben wir ein Projekt gestartet, in dem Tiere aus alten Pelzmänteln den öffentlichen Raum erobert haben. Aber der Name darf auch sinnbildlich gelesen werden, letztlich geht es darum, den Diskurs über das Mensch-Tier-Verhältnis anzuregen.

Sie sind mit Installationen im öffentlichen Raum bekannt geworden. Seit 2011 sind Sie auch mit Kurzfilmen im Internet unterwegs – auch ein öffentlicher Raum. Warum nutzen Sie vermehrt dieses Medium?

Das Internet war für viele unserer Projekte hilfreich: sei es als Verbreitungsmedium oder später auch als Werkstofflieferant. Mit Found Footage zu arbeiten bedeutet immer, mit Materialien umzugehen, die bereits eine Geschichte haben und durch ihre Vergangenheit aufgeladen sind. Ob wir nun im öffentlichen Raum arbeiten oder einen Film machen, entscheidet sich also vor allem auch durch das vorhandene Material.

Sie können die Kunst mit einem Klick veröffentlichen und müssen sie nicht mehr nachts im Geheimen verbreiten. Erscheint Ihnen Ihre Arbeit dadurch anders?

Das ist natürlich allein vom physischen Einsatz ein völlig anderer Vorgang – meist auch mit deutlich weniger Adrenalinkick. Der Entwicklungsprozess einer filmischen Arbeit ist oft auch deutlich länger und man kann entsprechend präziser arbeiten.

Was für eine Rolle spielen Reichweite und Anonymität im Internet für Ihre Kunst?

Zu Beginn unserer Tätigkeit hat das eine große Rolle gespielt, da es ja nicht legal ist, den öffentlichen Raum ungefragt zu bespielen. Darüber hinaus konnte man auch lange nach einer Aktion im öffentlichen Raum noch Abbildungen davon im Netz finden – das hat natürlich auch eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung gespielt. Den geschützten Kunstraum zu verlassen bedeutet für uns aber vor allem, dass man mehr als nur ein ausgesuchtes Kunstpublikum erreicht.

Im Kurzfilm Shake, Shake, Shake werden animierte Fotos von Trophäen – Jägern gezeigt, die Hände schütteln. Was bedeutet diese Geste für Sie?

Es handelt sich um ein Ritual unter Jägern, welches weltweit angewendet wird. Man beglückwünscht sich gegenseitig zum erlegten Tier. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Bewusstseins für die Bedrohung vieler Tierarten hat das natürlich bei der Großwildjagd eine ganz besondere Brisanz. Durch den Fokus auf eine scheinbar simple Geste in einem ansonsten unbewegten Setting wird das Ritual in seiner Absurdität hervorgehoben und öffnet den Raum für einen Perspektivwechsel.

Das Thema der Jagd haben Sie bereits in mehreren Kurzfilmen verarbeitet. Haben Sie einen besonderen Bezug zum Jagen?

Wir unterteilen Tiere im Allgemeinen ja in drei Gruppen: Haustiere, Wildtiere und Nutztiere. Die Jagd scheint uns dabei eine der ambivalentesten Mensch-Tier-Beziehungen zu sein, weil es einerseits noch so etwas wie eine kollektive, genuine Verehrung von wilden Tieren gibt und gleichzeitig diese Lust am Töten existiert. Diese eigenartige Widersprüchlichkeit interessiert uns sehr und wir könnten noch etliche Filme darüber machen…

Warum bezeichnen Sie sich selber nicht als Tierschutzaktivistinnen? Ist es Ihnen wichtig, hauptsächlich als Künstlerinnen gesehen zu werden?

Das eine schließt das andere nicht unbedingt aus – aber was man allgemein als Tierschutz bezeichnet, bewegt sich im Rahmen menschengemachter Gesetze und richtet sich deshalb auch immer nur nach den Bedürfnissen des Menschen. Die Massentierhaltung ist deshalb z.B. per Gesetz geschützt. Sich diesem Thema künstlerisch zu nähern ist eine große Herausforderung. Es eröffnet einerseits völlig neue Spielräume und gleichzeitig muss man darauf achten, nicht eindimensional zu werden. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass Kunst ambivalent bleiben muss. Es geht uns also nicht um Konsensfindung, sondern zunächst einmal darum neue Denkräume zu schaffen.

Sie verwenden für Ihre Filme Found Footage, das sie zusammenstellen. Ist das eine Form von Recycling oder warum greifen Sie auf dieses Material zurück?

Found Footage zu nutzen, ist natürlich auch eine Art von Reycling, ganz ähnlich also wie bei unseren Tieren aus alten Pelzmänteln. Warum etwas neu produzieren, wenn es bereits massenhaft vorhanden ist? Aber es ist auch eine Herausforderung, auf die im Material vorhandenen Informationen zu reagieren und damit zu arbeiten, ganz anders als wenn man selber dreht. Darüber hinaus reizt uns an Found Footage aber vor allem die Authentizität.